Dienstag, 31. März 2015

Planung und geplant Ungeplantes

Flüge, Zugtickets, Busfahrten sind schon seit langem gebucht, der Rucksack ist fertig gepackt, Stöcke und Wanderschuhe stehen griffbereit daneben und auch die Kleidung, die ich auf der Anreise tragen werde, liegt bereit.

Womit ich mich jetzt befasse, ist ein wenig "Feinplanung", allerdings wirklich nur ein wenig, gerade so viel, um möglichst problemlos an mein Ziel und wieder zurüch nach Hause zu gelangen - alles andere bleibt mehr oder wenig offen.

Wandern in und um Wien

An Tag 1 werde ich zeitig morgens mit dem ersten Flieger nach Paris fliegen, von dort geht es mit dem TGV nach Bayonne, wo ich gegen Abend ankommen werde. Da ich bereits gegen 03:00 Uhr Früh aufstehen muss, denke ich, dass das für den ersten Tag auch reichen sollte und so habe ich mir gleich in der Nähe der Gare SNCF in Bayonne ein einfaches Hotelzimmer gebucht.

Von dort geht es gegen 11:00 mit dem Zug weiter nach Saint-Jean Pied-de-Port (Fahrtdauer etwas mehr als 1 Stunde).

Hier werde ich mittagessen und die Zeit bis zum Abend mit der Besichtigung der Stadt, dem Besuch des Pilgerbüros, einkaufen usw. verbringen, bis es mit dem Bus um 19:15 nach Roncesvalles weitergeht. Die 2. Nacht werde ich in der dortigen Pilgerherberge, dem Albergue de Roncesvalles, verbringen, wo ich mir ebenfalls schon von hier aus ein Bett reserviert habe.

Die darauf folgende Woche möchte ich ganz bewusst nicht planen, sondern einfach auf mich zukommen lassen. Wie weit ich gehe, wo ich nächtige und wie lange ich mich an welchem Ort aufhalten werde, hängt von vielen Faktoren wie dem Wetter, meinem gesundheitlichen Zustand, der Schönheit der Landschaft sowie der Gangbarkeit der Wege usw. ab.

Ich bin kein Mensch, der alles allzu detailliert plant, das würde ich als zu strenges Korsett empfinden, Städte und Landschaften "erwandere" ich mir gerne und daher möchte ich mich auch - oder gerade - auf dem Camino auf mein Bauchgefühl verlassen.

Einfach durch die Gegend streifen

Fix ist nur, dass ich am 9. Tag in Pamplona sein und von dort mit dem Bus zurück nach Bayonne fahren werde. Hier verbringe ich auch die 9. Nacht in einem einfachen und günstigen Hotel, fahre am 10. Tag mit dem TGV nach Paris zurück und nehme von dort aus den letzten Flieger am Abend zurück nach Wien.

Mehr ist aus familiären Gründen im Moment nicht möglich, sollte ich es aber gesundheitlich schaffen, möchte ich den Camino mit Gottes Hilfe im Spätsommer oder Herbst weitergehen.


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