Montag, 2. März 2015

Es wird konkret

Mein Vorhaben hat sich inzwischen konkretisiert. Ich fliege am 14. April nach Paris und fahre von dort mit dem TGV nach Bayonne. Hier werde ich auch die erste Nacht verbringen und am nächsten Tag bequem mit dem Zug nach Saint-Jean weiterreisen, von wo es mit dem Bus nach Roncesvalles weitergeht.

Den Marsch über die Pyrenäen traue ich mir wegen meines Knies und der sehr abgelegenen Strecke doch nicht zu, möchte meine Pilgerreise dennoch in Saint-Jean Pied-de-Port beginnen, den Ort besichtigen und die Landschaft ein wenig genießen.

Der weitere Weg lässt sich - wie ich mittlerweile auf meinen Recherchen herausgefunden habe - in viele kleine Etappen unterteilen und so kann ich es, meinem gesundheitlichen Zustand und meiner Kondition entsprechend, langsam angehen und mich nach und nach steigern.

Da ich auf dieser meiner ersten Reise nicht länger als 9 Tage von zu Hause wegbleiben kann (mein Rückflug ist am 23.April), habe ich mir keine großen Ziele gesetzt: Schaffe ich es (nur) bis Pamplona, ist es gut, sollte es Punto de la Reina oder - unter möglicherweise unter Zuhilfenahme von öffentlichen Verkehrsmitteln - Logroño werden, passt das genauso für mich.

Mehr ist für meine erste Reise keinesfalles geplant und am 22.4. nächtige ich wieder in Bayonne, von wo ich am 23. mit dem Zug und nach Paris und von dort mit dem Flieger wieder die Rückreise antreten werde.

"Mädchenfarben" ...
Bis auf den Schlafsack habe ich inzwischen auch fast alle Gegenstände auf meiner Packliste (hierbei halte ich mich an die Vorschläge von Anna-Lena) zusammen, viel brauche ich ja nicht und alles passt locker in meinen 40 Liter-Rucksack.

Diverse Kleinigkeiten wie Stoffbeutel für die Wäsche und die Toilettsachen hatte ich bereits früher einmal angeschafft, heute habe ich im Abverkauf noch 2 kurzärmelige Funktionsshirts gefunden, und somit ist meine Garderobe bis auf die Wandersocken komplett. Für alle Fälle möchte ich mich jetzt noch nach einem leichten Schlafsack und Teleskop-Wanderstöcken umsehen.

Ansonsten lautet die Devise: Kondition aufbauen, so gut es möglich ist und die Vorfreude genießen.

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