Dienstag, 12. Juli 2016

Österreichischer Jakobsweg: Hainburg

Wasserturm Hainburg

Das erste, was ich von Hainburg erblickte, nachdem ich durch den Tunnel unter dem Braunsberg in die Stadt kam, war dieser achteckige Turm. Er heißt Wasser- oder auch "Götzenturm" und soll, soviel ich gesehen habe, zum Kulturzentrum werden.


Auf der rechten Seite des Weges in die Stadt befinden sich weiträumige Parkanlagen und die Schiffsanlegestelle. Auf der linken Seite gelangt man durch eines der Tore in der 2,5 m langen mittelalterlichen Stadtmauer in die höher gelegene Altstadt.

Blutgasse zum Fischertor

Direkt im Stadtzentrum liegt die frühbrocke Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus. Die in die Fassade eingelassene Statue auf der linken Seite stellt den Heiligen Jakob dar und von hier geht auch der Jakobsweg weiter in Richtung Bad Deutsch Altenburg. 


Philippus- und Jakobuskirche in Hainburg
Hauptplatz mit Marienstatue und St. Philippus und Jakobus-Kirche

Nach einer kleinen Stärkung im Café am Hauptplatz verließ ich die Stadt durch das imposante Wienertor, das als eines der schönsten Stadttore Europas gilt und auch ein Museum beherbergt.
  
Hainburg Wienertor

Und das sind bei Weitem noch nicht alle Sehenswürdigkeiten der Stadt, die bereits im Nibelungenlied erwähnt wurde! Allen, die - anders als ich - nicht nur einen Tagesausflug machen, sondern über längere Zeit auf dem österreichischen Jakobsweg unterwegs sind, würe ich zu einer Nächtigung in Hainburg verbunden mit einer halbtägigen Stadtbesichtigung raten.

Marc Aurel "Selbstbetrachtungen": Tafel an der Uferpromenade

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