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Mittwoch, 19. Oktober 2016

Schwarz auf weiß

Entwarnung schwarz auf weiß:

Wie sich einige vielleicht noch erinnern, bestand bei mir heuer im Sommer der Verdacht auf Borreliose.

Österreichischer Jakobsweg bei Hainburg

An meinem linken Unterschenkel hatte sich eine Art roter Ring gebildet, dieser gilt als typisches Erkennungszeichen für diese Krankheit, und da ich auf dem Österreichischen Jakobsweg viel in den Donauauen unterwegs gewesen war, war ein Zeckenbiss ja auch wirklich nicht auszuschließen.

wunderschön, aber nicht ganz ungefährlich ...

Nach Rücksprache mit meiner Hausärztin und dem Reisemedizinischen Dienst in Wien nahm ich daher 14 Tage lang (sehr ekelig schmeckende) Antibiotika, denn ich hatte ja bereits für den Herbst die drei Wochen auf dem Camino geplant und wollte kein Risiko eingehen. Eine serologische Diagnose mittels Blutabnahme ist bei dieser Erkrankung erst mehrere Wochen nach dem Auftreten der ersten Symptome möglich.


Aus Spanien zurück - mittlerweile waren seit dem Vorfall ca. 6 Wochen vergangen - ließ ich sofort den Bluttest machen und erhielt heute das Ergebnis: In meinem Blut sind keine Borrelien nachweisbar. Das hatte ich zwar auch nicht vermutet, denn ich fühlte mich während der ganzen 300 km auf dem Jakobsweg fit und leistungsfähig, doch sicher ist sicher und ich freue mich, dass ich dieses unerfreuliche Kapitel nun abhaken darf (denn mein nächstes Camino-Vorhaben nimmt nach und nach Gestalt an ... ;-))

Donnerstag, 8. September 2016

Ausgeknockt ...



Es war wunderschön, das Wandern durch die Donauauen auf dem Österreichischen Jakobsweg. Dennoch: So ganz ohne ist es nicht ...

Vor 2 Wochen entdeckte ich plötzlich eine ringförmige Hautrötung auf meinem linken Unterschenkel, wie ich bereits von ebenfalls an diesem Leiden erkrankten Bekannten wusste, das typische Anzeichen einer akuten Borreliose.



Diese Infektionskrankheit wird von Zecken übertragen, die FSME-Impfung hilft allerdings dagegen nicht, und die einzige Behandlungsmöglichkeit ist das Einnehmen von Antibiotika während mehrerer Wochen, was ich derzeit tue. Anschließend wird duch einen Bluttest festgestellt, ob dies ausreichend war, oder ob die Behandlung fortgesetzt werden muss.


Da es mir gut geht und die Erkrankung offensichtlich rechtzeitig erkannt und behandelt wurde, hoffe ich, wie geplant dennoch in 10 Tagen nach Spanien aufbrechen zu können. Meine Kondition ist im Moment nicht die beste und Bäume werde ich auf dem Camino wohl keine ausreißen, aber das muss ich ja auch nicht ...